michaela wirsig

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INSIDEAKA 06
Ausstellungsreihe
"Lob dem Schatten"


mit Arbeiten von Michaela Wirsig
 
Eröffnung:
Montag, den 11. November 2019, 17 Uhr
in der Bibliothek im Altbau, 203-205


11. November 2019 - 03. April 2020
Öffnungszeiten im Semester:
Mo-Do, 10-17 Uhr
in der vorlesungsfreien Zeit:
Mo-Do, 11-15.30 Uhr
Fr geschlossen

Staatliche Akademie der
Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
www.abk-stuttgart.de
 
Begrüßung: Dr. Ulrike Büttner, Leiterin der Bibliothek
Einführung in die Ausstellung: Prof. Rolf Bier

"Lob dem Schatten"
Der "Schatten" ist das Thema von Michaela Wirsigs Kunst. Sie arbeitet über lange Zeiträume, beobachtet und dokumentiert. Kein Schatten ohne Licht! In ihrer Arbeit bedient sie sich unterschiedlicher Medien. Im Fokus stehen dabei Zeichnung und Fotografie. Durch zeitgenössische Texte stellt sie ihre Arbeiten in einen gesellschaftskritischen Kontext.
Text : Mayumi Pfundtner

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>>Michaela Wirsig hat hier in der Bibliothek eine äusserst komplexe Ausstellung eingerichtet, in der jede Arbeit konsequent zum thematischen Gesamtklang beiträgt, der sich mit diversen elementaren Erscheinungen von Luft, Wasser und Licht auseinandersetzt. Dabei ist es das Licht, das alle Phänomene in ihren jeweiligen Zuständen visuell und energetisch beeinflusst und verbindet. Mit dem TItel Lob dem Schatten macht die Präsentation i.Ü. nachdenklich, noch bevor man überhaupt ein Exponat gesehen hat. Denn was an einem Schatten zu loben wäre, wo und wie er sichtbar ist, wäre erst einmal herauszufinden. Fast apodiktisch fordert der Titel von uns Lob f ü r den Schatten ein, als sei dieses überfällig. Oder als habe oder könne man den Schatten übersehen. Aber es verhält sich ähnlich wie mit Duchamps Pariser Luft: was Sprache kann - die Separierung des Phänomens in einen Wortbegriff - kann Bildende Kunst nicht auf gleiche Weise. Denn ein Schatten ist immer untrennbar mit einem Ding verbunden. Nimmt man das Ding weg, verschwindet er tatsächlich spurlos, während das Ding - auch wenn man das Licht ausmacht und es zu 100% dunkel ist und wir es nicht sehen können - immer noch anwesend bliebe. Schatten sein heisst: Licht wird am Durchfluss gehindert und die Maße des hindernden Objekts wird flächig daneben projeziert. Der Schatten liegt also am Ende einer konsekutiven phänomenologischen Linie, in der das eine auf das andere verweist: Licht bringt die Dinge zur Erscheinung und erst wenn das Licht auf die Dinge trifft, entsteht Schatten. Insofern ist "Lob dem Schatten" natürlich vor allem ein "Lob dem Licht". <<

Auszug aus der Einführungsrede von Prof. Rolf Bier, abk- Stuttgart


 


1perception Diana

Foto und Grafik: Michaela Wirsig

perception Text


 

18_Seiten/Räume

Seiten | Räume
ein Projekt der Linienscharen

seit 2018 Seiten | Räume, ein Projekt der Linienscharen, Kunstobjekt Buch
12.9. - 23.9.2018, Württembergischen Kunstverein Stuttgart
9.10. - 19.10.2018 Stadtbibliothek am Mailänder Platz, Graphothek,
11.10., 19 Uhr Café LesBar: Zeichen | Spuren, Buchbesprechung von Michaela Wirsig
22.10. - 4.11.2018 Schriftstellerhaus Stuttgart
27.1. - 19.3.2019 Städtische Galerie Ostfildern
26.3. - 16.4.2019 Hospitalhof Stuttgart
6.8. - 6.9.2019 Museum Ritter

seiten/Raueme

 


 

Museum für Neue Kunst
TO CATCH A GHOST

27. Oktober 2018 – 24. März 2019

Museum für Neue Kunst
Marienstr. 10a
D-79098 Freiburg
fon + 49 761 201-2581
fax + 49 761 201-2589
mnk@stadt.freiburg.de

Besuchen Sie uns im Internet:
www.freiburg.de/museen18tocatchaghost

Mit Werken von:Mit Werken von:Arcangelo | Karin Hildegard Bilyk | Julius Bissier | Jürgen Brodwolf | Walter Diederichs | Rudolf Dischinger | Martin Disler | Peter Dreher | Sandra Eades | Gerhard Elsner | Alfred J. Enderlein | Walter Giers | Franz Gutmann | Gretel Haas-Gerber | Mathilde ter Heijne | Alfonso Hüppi | Horst Egon Kalinowski | Jochen Kitzbihler | Werner Knaupp | Gudrun Krüger | Susanne Kühn | Anna Löbner | Priska von Martin | Mandana Moghaddam | Christopher Muller | Irene Müller | Cristina
Ohlmer | Lothar Quinte | Michel Sauer | Reinhard Schakowski | Walter Schelenz |
Richard Schindler | Melitta Schnarrenberger | Wilhelm Schnarrenberger | Georg Scholz | Turi Simeti | Hubert Sonner | Pia Stadtbäumer | Curt Stenvert | Peter Vogel | Hannsjörg Voth | Romy Weber | Manfred Wild | Michaela Wirsig | Dietmar Josef Zapf und einer Sound-Installation von Norbert Lang

Das Okkulte hat gerade in Krisenzeiten Konjunktur. Derzeit ist es in allen Medien präsent. Denn was unerklärlich scheint, verunsichert und fasziniert zugleich. Auch das Museum für Neue Kunst widmet sich dem Thema. Doch wurden die Geister, die es zu fangen gibt, tatsächlich von den Künstler_innen geschaffen? Oder sind sie
Zeugnisse unserer eignen Vorstellungskraft? Realität entsteht in unserem Gehirn. Eine Figurine verwandelt sich durch unsere Einbildung in ein mystisches
Wesen. Was gerade noch ein Besen war, kann zum unheimlichen Spukobjekt werden. Die Schau spielt mit Erwartungen, aber auch geheimen Ängsten und nebulösen Ahnungen. Ist da etwas, was wir nicht sehen, vielleicht nur spüren können? Wie ist Wahrnehmung zu beweisen? Begleitend zeigt das Museum für Neue Kunst ein Filmprogramm im hauseigenen Kino
"Schau_Raum": Neben experimentellen Kurzfilmen sind klassische und
aktuelle Spielfilme zum Thema Geister und Gespenster zu sehen.

 

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