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DIANA I BIS III 2010 "Diana I bis III",

2010/ Tryptichon, Fotoprint, Alubond/ 3x 49cm x 74cm

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Diana I bis III, ein Triptychon, Fotoprint, Alubond
Während eines längeren Parisaufenthalts hat die Künstlerin eine intensive literarische Betrachtung und Erforschung der Kunst mit dem Medium der Photographie in der Bibliothèque National Français, François Mitterand unternommen, um die Vehemenz der Photographie in der Kunst zu verstehen, ihre Eigenartigkeit und Eigenständigkeit zu ergründen. Diana I bis III, bildet ein gedachtes Triptychon einer Frau,
Der Name der Frau ist Diana. Der Name stellt in der Mythologie die Schutzherrin der Frauen dar und vergibt einen Verweis an die 1923 geborene amerikanische Fotografin Diana Arbus mit ihren schonungslosen Portraits von Randfiguren der Gesellschaft. dar. Doch die Attribute der fotografierten Frau sind betörend, wie ihre überlangen roten Haare, die Zufriedenheit des Selbst, die Jugend in der Alterslosigkeit. In Anlehnung an die Portraitmalerei der Romantik, entwirft die Fotografin in der Darstellung der Person über die ideale Vorstellung der Schönheit in der Romantik, also der Vorstellung der Übereinkünfte von physischer und psychischer natürlicher Schönheit, das Grundkonzept dieses Triptychons. Durch die Entscheidung der Künstlerin zur Bildunschärfe, zwingt sie die Betrachter in den Raum des „Dazwischen und Flüchtigen, Unfassbaren“. zu treten. Auch in diesem Werk ist es M. Wirsig wichtig gewesen, eine authentische, und wahre Frau als Fotoobjekt zu wählen und keine inszenierte, künstlich Erschaffene.

Diana I to III, a Triptychon, 2010, photo print on aluminum bond
Diana I to III, a Triptychon, 2010, photoprint on alubond
During a long period the artist studied intensively the meaning of the photography in art in the "Bibliothèque national Français, François Mitterand" in Paris, in order to understand the meaning of the photography in the art, their strangeness and self-sufficiency. Diana I to III, forms a meant triptych of a women.
The woman's name is Diana. The name represents the protection lady of the women in the roman mythology and also assigns a reference to the 1923 born American photographer Diana Arbus with their relentless portraits of socially marginal figures. But the attributes of the photographed woman are beguiling, like her excessive red hair, the satisfaction of the mind, her youth in the agelessness. According to the portrait painting of the romance, the artist displays this triptych. The conception based on the idea of the beauty in the romance, the ideal of physical and psychological natural beauty conception. By the artists decision to use blurred images, the viewers are forced to step into a unknown area, which is inconcrete, in-between, fleeting. Also the artist chose an authentic and true individual as her model.

<<Schön>> <<Beau>>, 2010

<<Schön>> <<Beau>>, 2010, Videoarbeit, DVD 3.39 min, 2010

  Work 1 <<SCHÖN>> <<BEAU>>, video work, DVD 3:39 min, 2010 The artist quotes a passage about beauty, those the German philosopher, George Friedrich Hegel in the years 1817 - 1829 in its spoke „lecture on the aesthetics “. With its own voice it accompanies the quotations in a French translation Paris „prof de philosophy of the Charles Bénard “from 1835. The viewer is at the same time listener of two identical contents over the approximation to the topic „the idea of the beautiful one “, which regards logically, which could mean intensification of the understanding of a philosophically complex train of thought. The first apparently simple words of the philosophers, begin themselves independent, so that a deep confusion follows simple understanding. The viewer is forced to decide whether it itself and, from who perspective, he would like himself to dedicate to the topic. In each case it recognizes the complexity of the obviously inconsequential topic „of the beautiful one “. M. We victory intends thus to open the discourse to the topic of the BEAUTY and to direct the view of its diversity.  

Hegel

<<SCHÖN>> <<BEAU>>,
Videoarbeit, DVD 3:39 min
Die Künstlerin zitiert eine Passage zum Thema Schönheit, die der deutsche Philosoph, Georg Friedrich Hegel in den Jahren 1817 - 1829 in seiner „Vorlesung über die Ästhetik“, vorgetragen hat. Mit ihrer eigenen Stimme begleitet sie die Zitate in einer französischen Übersetzung des pariser „prof de philosophie Charles Bénard“ von 1835.
Der Betrachter ist gleichzeitig Zuhörer zweier identischer Inhalte über die Annäherung an das Thema „die Idee des Schönen“, was logisch betrachtet, die Intensivierung des Verständnisses eines philosophisch komplexen Gedankenganges bedeuten könnte. Die zunächst scheinbar simplen Worte der Philosophen, beginnen sich zu verselbständigen, so dass dem einfachen Verstehen eine tiefe Verwirrung folgt. Der Betrachter ist gezwungen, sich zu entscheiden, ob er sich und, aus welcher Perspektive, er sich dem Thema widmen möchte. In jedem Fall erkennt er die Komplexität des offensichtlich belanglosen Themas des „Schönen“. M. Wirsig beabsichtigt so, den Diskurs zu dem Thema der SCHÖNHEIT zu eröffnen und den Blick auf seine Diversität zu lenken.

schoen
MAYUMI, 2010
‚MAYUMI‘, Fotoprint auf Alubond, 2010, 31cm x 46cm
Eine im Dunkel kniende Frau in einem eigens von der Künstlerin für Sie nach traditionellen Vorbildern gefertigtem und angekleidetem Kimono. Das Ankleiden als Ritual der Verwandlung. Der Name der Frau klingt japanisch. -Mayumi- Aber diese Frau ist keine Japanerin. Was ist die Geschichte dieser Frau, die doch die jap. Ästhetik zu beherbergen weiß? Die Künstlerin möchte den Betrachter auffordern, sich entlang der Ränder des Sichtbaren, also in der Dunkelheit, das verborgen Feine, das Wahre, das Sinnliche und Schöne, zu erkunden. Obwohl all das kaum erkennbar ist und im Schwarz der Fotographie liegt, ist es dennoch erspührbar.
M. Wirsig möchte mit dieser Arbeit die Dimension der Oberfläche verlassen und eine 4. Dimension erschaffen, die des fühlbaren „Dazwischen“ und sich gleichzeitig der unergründlichen Einheit der jap. Ästhetik von Körper und Seele nähern.
Lob des Schattens- Ein Entwurf einer jap. Ästhetik, Essay von Tanizaki Jun‘‚ichirõ. die Welt des Schattens
Das natürliche Gesetz der Dunkelheit im Kontrast zum Weiß der Haut so formuliert Jun‘‚ichirõ, für die ideale Schönheit der Frauen. Im Zusammenspiel der Dunkelheit, „Für die im Dunkeln wohnenden Frauen war es wichtig, Ein weißliches Gesicht zu haben, ein Körper war nicht nötig.... Für diejenigen, die die strahlenden körperlichen Reize der modernen Frau preisen, dürfte es schwierig sein, die geisterhafte Schönheit solcher Frauen nachzuvollziehen. Wir sind der Meinung, Schönheit sei in den Objekten selbst zu suchen, sondern im Helldunkel, im Schattenspiel, dass sich zwischen Objekten entfaltet.“
majumy
Mayumi Mayumi

landscape in darkness I,II und III, 2010

landscape in darkness I,II und III, Serie, Fotodruck,46 x 31 cm, 2010

landscape in darkness I,II und III Es ist eine Serie von schwarzen Fotografien. Das Sujet ist unkonkret. Die Wahrnehmung ist irritiert, da es kein schnelles Erkennen und Begreifen gibt. An diesem Punkt muss sich der Betrachter entscheiden, ob er sich abwendet oder ob er in die Dunkelheit vordringen will, quasi eine Membran durchdringen will, um in eine nach innen gerichtete Landschaft vorzudringen.

landscape in darkness I, II and III It is a series of black photographs. The subject is vague. The perception is irritading, since there is no fast recognition and understanding. At this point, the viewer must decide whether he withdraws or penetrates into the darkness to pass a membrane of an inner landscape. signer
Reisegeschichten landscape2 landscape3

THERMOMÈTRE

DE PARIS 2010

Thermomètre de Paris, paperprint, Papierzeichnungen,,90 cm x 325 cm, Detail, 2010
‘Thermomètre de Paris" Die Tage dieser von der Künstlerin gemachten Reise entsprechen den Einheiten eines Thermometers. Entlang einer Temperaturskala, die gleichzeitig ein Zeitmesser ist, offenbaren sich kleine, aber wahre Geschichten des alltäglichen Lebens und kleine täglich gefertigte Linienzeichnungen. Sind die Geschichten dieses Teils der Welt andere Geschichten anderer Teile der Welt? Es ist das Messen von Zeit, Raum und Gefühlen, von Gedanken, von Dimensionen, von Bewegung. Es ist auch eine „Hommage“ an die Arbeit „Thermomètre d‘ Amour“ von Rebecca Horn. Psychologisch betrachtet ist der Aufenthalt an einem anderen Ort, das Definieren von Zeit, die Dimension der BEWUSSTEN Veränderung. ' Thermomètre de Paris" The units of a thermometer represent a trip of a month made by the artist. Along that scale live small, but true stories and small line drawings. It is the measurement of time, space, and feelings, of thoughts, of dimensions of movement. It is a "tribute" to the artwork "Thermomètre d'Amour" by Rebecca Horn. The stay at another location, is defining the dimension of a psychological conscious change. thermometredeparis
detailbild ThermometreParis ThermometreParis1


 

MADONNA, JULIA

2009-2010

Madonna, Julia‘, Installation mit Fotoprint und Silberleinen, 2009-2010
Der Blick der Frau mit dem Namen Julia, der doch das shakespearische Liebesdrama assoziiert, ist direkt, bezaubernd und schüchtern zugleich. Die Frau betrachtet den Beobachter so unnahbar wie eine Madonna. Zu den im Mai und Oktober stattfindenden Marienandachten der christlich- abendländischen Tradition, wird die Madonnendarstellung besonders festlich geschmückt. Hier schmückt ein silbernen Vorhang, der zu den Festandachten geöffnet sei und die Blicke freilegen möge. Die gewollte Anlehnung an die Madonnenverehrung, also die Vergeistlichung, also die Vorstellung, dass das Schöne auch gut sei, liegen dieser Arbeit zu Grunde.
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DIE FOTOGRAPHIN

the photographer,

2007-2010

diefotografin diefotografin01
Die Fotografin, Installation, Serie, 2007- 2010

Die Fotografin Die Künstlerin fotografieret sich in den Spiegelungen eines exponierten Kunstwerks anderer Künstler. Sie reist zu zahlreichen Ausstellungen. Zweifelsohne, sie ist auf der Suche nach ihrer eigenen künstlerischen Identität. Die Aufnahmen-Serie endet mit der Spiegelung in Michelangelo Pistolettos „Seventeen less one“- Installation auf der Art Biennale Venedig 2009. Für Pistoletto seinerseits ist der Spiegel das Symbol zur Suche nach der eigenen Identität. In einer Performance zerstörte Pistoletto die meisten dieser Spiegel. Sie, die Künstlerin verschließt ihre Selbstportraits in einer Kiste. Die Such eist zuende. Der Prozess ist für sie abgeschlossen. Sie weiß jetzt, sie ist Künstlerin.

The photographer There are reflections of her selfportrait in other exposed foreign artworks. She visited numerous art exhibitions. Undoubtedly, she was looking for her own artistic identity. The recording series ended with the mirroring in Michelangelo Pistoletto's "Seventeen less one". He perfomed this installation at the Venice Art Biennale 2009. For Pistoletto, himself, the mirror is the icon to search for his own identity. In a performance, Pistoletto destroid most of the mirrors. She locked the last photo in a box. Her process is also completed. It is for sure, she is an artist.
die fotografin