STILLE, 2010

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‘STILLE‘ Videostills, 2010

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‘STILLE‘ Videostills, 2010 Flüchtige, unendlich viele Bilder sind das Phänomen, die Orientierung und die Definition unserer gegenwärtigen Zeit. Laut Susan Sonntag sind sie auch die Vergewisserung ansich. Bilder manipulieren, verifizieren und idealisieren. Es herrscht eine zwanghafte Bildersucht in dieser Mediengesellschaft. Eine Sucht impliziert eine Tragödie, eine Abhängigkeit, ein krankhaftes Leiden. Diese sich noch im Prozess befindende Videoarbeit impliziert die Rückprojektion des stillen, einzelnen Bildes, auf die, dieses betrachtende Person. Scheinbar (wahr) findet ein alltägliches und natürliches Ereignis statt. Eine Baumfrucht fällt zu Boden. Sie symbolisiert insich den Kreislauf von Werden und Vergehen. Es ist ein Augenblick und damit ein Verweilen auf die Dimension von Zeit und Ewigkeit. Es ist das stille Messen des Lebens. Die Künstlerin möchte mit der Videoarbeit den Beobachter in den Zustand einer kontemplativen, also beschaulichen, Betrachtung eines natürlichen Vorgangs versetzen und Ihm Zeit und Ort für eine Innenschau zu geben.

 

 

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Silence, videowork,2010 An amount of pictures, vanishing pictures, are orientation and assurance of the present time, selong Susan Sonntag. Pictures are manipulating and idealizing. This videowork wants to bring the visitor back to the silent moment of time and eternity. It symolises the circulation of growing and vanishing. It is the quiet messuring of life.