MADONNA, JULIA

2009-2010

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Madonna, Julia‘, Installation mit Fotoprint und Silberleinen, 2009-2010
Der Blick der Frau mit dem Namen Julia, der doch das shakespearische Liebesdrama assoziiert, ist direkt, bezaubernd und schüchtern zugleich. Die Frau betrachtet den Beobachter so unnahbar wie eine Madonna. Zu den im Mai und Oktober stattfindenden Marienandachten der christlich- abendländischen Tradition, wird die Madonnendarstellung besonders festlich geschmückt. Hier schmückt ein silbernen Vorhang, der zu den Festandachten geöffnet sei und die Blicke freilegen möge. Die gewollte Anlehnung an die Madonnenverehrung, also die Vergeistlichung, also die Vorstellung, dass das Schöne auch gut sei, liegen dieser Arbeit zu Grunde.

 

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